Ausziehen! Umzugskartons gepackt?!

Endlich ist es so weit! Der Auszug aus dem Elternhaus steht bevor und damit ein neuer Lebensabschnitt! Ihr verlasst das gemachte Nest eurer Eltern, um euch von nun an etwas Eigenes aufzubauen. Keine Diskussionen mehr mit der Mutter, weil man angeblich zu viel PC spielt, keine Vorträge mehr vom Vater, weil man den Rasen nicht gemäht hat. Von nun an gelten die eigenen Regeln!

Feierlich werden die Umzugskartons gepackt. Doch halt: Diese Gelegenheit solltet ihr nutzen, um eure Bestände einmal ein wenig aus zu misten. Denn mal ehrlich: Wenn ihr jetzt in eine neue Wohnung zieht, braucht ihr dann wirklich noch die alten Kinder – und Jugendbücher, die seit Jahren im Regal verstauben? Oder das hässliche Federmäppchen, dass ihr schon seit der fünften Klasse habt?! Das Packen von Umzugskartons ist nicht nur anstrengend, sondern auch befreiend – zumindest, wenn man es auch wirklich über’s Herz bringt, sich von manchem alten Kram zu trennen.

Dies ist manchmal aber auch wirklich nötig, denn nicht selten ziehen gerade Studenten in Wohngemeinschaften. Das erste Zimmer, das man dort bewohnen wird, ist unter Umständen sogar kleiner als das ehemalige Kinderzimmer – verständlich, dass man deswegen dringend vor dem Umzug ausmisten sollte. Außerdem müssen natürlich die neuen Klamotten, PUMA Schuhe und Deko Platz finden. Warum man trotzdem in ein kleineres Zimmer zieht, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Logisch: Weil man dann trotzdem sein eigener Herr sein kann. Zu Hause bei den Eltern droht die Gefahr, trotz des voranschreitenden Alters und der Selbstständigkeit in Job oder Studium immer noch das „Kind“ zu bleiben, dass es seinen Eltern recht machen will. Oder muss. Wollt ihr das?!

Noch ein Tipp für Wohngemeinschaften:

Um Missverständnisse oder Streitereien zu vermeiden, ist es ratsam, direkt beim Einzug klare Regeln aufzustellen. Zum Beispiel darüber, wer wann was sauber machen muss oder welche Lebensmittel von allen Bewohnern gemeinsam genutzt werden. Auch sollte man sich darüber absprechen, ob alle einfach ohne anzuklopfen in die Zimmer der anderen Mitbewohner kommen dürfen. Sucht euch auch solche Mitbewohner aus, die euch ähnlich sind, was Feiern angeht. Nicht, dass ihr unter der Lautstärke leiden müsst.

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